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Ruffo Giovanni MD
Team Schleiereule


Wie kann Sonnenlicht und / oder Vitamin D - unsere Gesundheit fördern?
von Dr. med. Giovanni Ruffo, Zürich


Im Schnitt fehlt der Zürcher Bevölkerung  30% Vitamin D, um alle Körperfunktionen in einer gesunden Balance zu halten.
Schleiereule UV-B will Licht ins Dunkel des Vitamin D Defizits bringen.

Wieso der Name Schleiereule? Der Schleiereule geht es wohl besser als vielen Menschen in Zürich, da sie sicher genügend Sonne und Vitamin D tankt, um nachts Mäuse fangen zu können. Wir aber verschleiern  uns in Innenräumen, hinter Textilien und mittels Kosmetika, auch wenn die Sonne scheint und wir im Sommer über Mittag  innerhalb von 10-30 Minuten hauteigenes Vitamin D produzieren könnten.

Die Schleiereule wartet nicht darauf, bis sie mit genügend Vitamin D von aussen, z.B. von der Gesellschaft, mit Vitamin D-Tropfen versorgt wird. Auch alle Tiere des Züri-Zoos können sich verlässlich mit Sonnenlicht und Vitamin D versorgen: Elefanten, Nashörner, Lamas, Vögel bis zum Känguruh schaffen dies in Zürich locker. Nur die Babys der Menschenaffen kriegen wie unsere Baby's Vitamin D! Einige Affen, wie die Krallenaffen, die Schimpansen müssen das ganze Jahr mit Vitamin D versorgt werden, denn sie stammen von äquatornahen Gebieten. Die Reptilien werden im Winter mit UV-B Licht bestrahlt.

Woran liegt es also, dass gerade Menschen das intelligente Sonnentanken verlernt haben sollten?
Alle Kinder, die noch draussen spielen und die meisten Hundebesitzer habe ich bis jetzt mit einer grosszügigen Vitamin D Reserve *) gemessen, was uns zeigt, dass auch in Zürich die Sonneneinstrahlung eine mögliche Quelle für die hauteigene Vitamin-D Produktion wäre.

*) 25OHD > 40 ug/l, ausgenommen dunkelhäutige Kinder, welche mit Sonnenblocker eingestrichen werden, können schwere Vit D Defizite aufweisen.

Gemäss einer eigenen Praxisstudie an 250 unselektionierten Praxis-Patienten der Praxisgemeinschaft am Schaffhauserplatz 8006 Zürich (Allgemeine Medizin, Innere Medizin, Gynäkologie, Bewegungsapparat) und gemäss über 20'000 anonymisierten 25-OH-Vitamin D3 Messungen eines Zürcher Labors (2009-2010) hat nur jeder fünfte Mensch in Zürich eine genügend hohe Vitamin D3 Reserve ( 25-OH-Vitamin D3 > 30 ug/l) .

Der  Nutzen der Kompensation des Vitamin D-Defizits durch Vitamin D Ergänzung mittels UV-B-Strahlung und /oder Nahrungsergänzung und /oder Vitamin D Zufuhr ist  in vielen Bereichen der Gesundheitsprävention evident:

Dank einer Studie unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari, Zürich, einer international anerkannten Forscherin auf dem Gebiet des Vitamin D Stoffwechsels, ist erwiesen, dass ältere Menschen bei Vitamin D3 im Zielbereich - 25-OH-Vit D3>30-40 ug/l - markant weniger stürzen, besser, schneller und sicherer gehen können und wenn sie doch stürzen sollten, weniger Frakturen erleiden. Zudem stellte sich heraus, dass der Dickdarmkrebs und der Zahnverlust unter guten Vitamin D-Spiegeln deutlich reduziert sind.
 
Japanische Kindergartenschüler erleiden viel weniger Infektionen, wenn sie
1200 IE Vit D3 pro Tag erhalten. Laufend kommen neue Erkenntnisse dazu.
Schwangeren Frauen fehlt es sehr oft an Vitamin D mit absehbaren Folgen für das werdende Kind und das Neugeborene.

MS-Patienten ohne Vitamin D  Substitution weisen regelmässig nur die Hälfte des minimalen Spiegels von 30 ug/l 25OHD auf.
Diese MS-Patienten könnten von einer Korrektur des Vitamin D-Spiegels auf einfache Weise profitieren, doch bis jetzt hat sich leider noch keine Fachperson in der Schweiz darum gekümmert.

Der Handlungsbedarf für die Bevölkerung im Erwerbsalter und auch für Kinder und Jugendliche scheint mir gegeben: Eine rasche unkomplizierte besonnene Reaktion auf die Vitamin D Unterversorgung in Zürich ist meiner Ansicht nach vordringlich.














 





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